Früherkennung von Brustkrebs: Ihre Untersuchung im Rahmen des Mammographie-Screening-Programms während der Corona-Pandemie

Seit der Ausrufung des Pandemiefalls (COVID 19) durch das Bundesgesundheitsministerium gelten deutschlandweit Regelungen, die die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus behindern oder zumindest verlangsamen sollen. Die Auswirkungen dieser Maßnahmen sind längst für uns alle spürbar. Insbesondere vor dem Hintergrund der besonderen Körpernähe bei der Durchführung von Mammographie-Untersuchungen haben die für das Mammographie-Screening verantwortlichen Institutionen abgewogen, ob die Durchführung dieser Früherkennungsuntersuchung mit dem Risiko einer Infektion für Sie und das Personal, welches die Untersuchungen durchführt, zu vereinbaren ist. Nach sorgfältiger Abwägung wurde entschieden, bis zum 30. April 2020 keine neuen Einladungen zum Mammographie-Screening zu versenden.

Was passiert als Nächstes?

Wir werden Ihnen in einigen Wochen einen neuen Untersuchungstermin anbieten. Dies gilt auch für diejenigen unter Ihnen, die in der Zwischenzeit 70 Jahre alt geworden sind. Sollten Sie in einigen Wochen keine neue Einladung erhalten haben, wenden Sie sich bitte direkt an Ihre einladende Stelle.

Sollten Sie sich Sorgen machen z.B. wegen eines Tastbefundes oder anderer Zeichen, die Sie an eine Brustkrebserkrankung denken lassen, bitten wir Sie, sich umgehend an Ihre gynäkologische Praxis zu wenden, um einen Termin zur Abklärung zu vereinbaren.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.